Forstwirtschaft
Einleitung in das forest stewardship council
Der Ausdruck „Forstwirtschaft“ sagt schon etwas über Inhalt und Zweck des gemeinhin als „Wald“ bekannten Begriffes aus. Die Forstwirtschaft (kurz fsc) ist als ein Teil der Volkswirtschaft zu verstehen. Die Besonderheit zu anderen Bereichen der Volkswirtschaft besteht in der planmäßigen Nutzung der im Wald wirtschaftlich angebauten Baumbestände und in der Garantie der Nachhaltigkeit, die geernteten Hölzer wieder nach ökonomisch und wissenschaftlich fundierten Prinzipien durch Aufforsten neuer bzw. anderer Holzarten zu ersetzen.
Aufgaben von fsc france
Neben der Rohstofferzeugung schlechthin, hat die Forstwirtschaft verständlicherweise auch andere Funktionen. Sie dient beispielsweise als Schutz- und Lebensraum für die Tiere des Waldes, als „grüne Lunge“ an Stadträndern und als Wander-, Lauf- und Erholungsgebiete für Naturliebhaber und Touristen.
Um diese Aufgaben zuverlässig zu erfüllen, sind Kenntnisse über die Gesetze, Bewirtschaftung, über Klima-, Arten-, Boden- und Wasserschutz unerlässlich. Diese Vielzahl an Besonderheiten zu beachten und einzuhalten ist eine große Herausforderung, da sich Fehler unwiderruflich, unter Umständen auch erst nach Jahren rächen können. So weist zum Beispiel eine Veränderung im Biotop eines bestimmten Lebensraumes im Wald darauf hin, dass sich hier etwas Grundlegendes ereignet hat: so bleiben evt. bestimmte Vögel aus, oder Pflanzen, welche sich hier niemals zuvor angesiedelt haben, gewinnen plötzlich die Oberhand und verdrängen andere Pflanzen und somit auch Kleinstlebewesen, die wiederum wichtig für den Waldboden sind.
Der Forstschutz spielt bei der Gesunderhaltung des Waldes eine enorm wichtige Rolle. Natürlich sollen nur Substanzen zum Einsatz gelangen, die ökologisch vertretbar und speziell für das zu bekämpfende Insekt ausgerichtet sind, zum Beispiel bei der Bekämpfung von Borkenkäfer oder Käferfallen für andere Insekten.
Bedeutung des logo fsc
Nicht nur der Wald als Wirtschaftsfaktor (engl. fsc-france) ist von immenser Bedeutung für die Volkswirtschaft, in dem Nutzhölzer geerntet, verkauft und gekauft werden und wo Hölzer auf speziellen Börsen gehandelt werden. Auf Weihnachtsbäume möchte heute kaum jemand verzichten. Der Anbau dieser winterlichen Zimmerschmuckstücke gilt es ebenso sorgfältig zu planen. So ist es sinnvoll, sie beispielsweise unter Trassenfreihieben, die für Leitungen geschlagen wurden, anzubauen. Auch die Nicht-Holzprodukte (Beeren, Kräuter, Pilze, spezielle Sammler-Objekte, wie Steine, Gräser, Blätter) und anderes mehr sind begehrte Erzeugnisse des Waldes.
forest stewardship council (fsc) - Eigentumsarten und Verantwortlichkeit
In Deutschland bestehen 3 wesentliche Strukturen, die das Eigentum der Wälder bezeichnen:
- 1.Staatswald (auch Bundeswald oder Landes- bzw. Treuhandwald)
- 2.Privatwald
- 3.Körperschaftswald
In den meisten Bundesländern ist der Staatswald in einzelne Forstämter aufgeteilt. Diese Forstämter unterteilen die Waldflächen in einzelne Reviere, ca. 1000 bis 3000 Hektar groß. Für diese Reviere sind dann die Revierförster mit dem akademischen Titel „Diplom-Forstingenieur“ verantwortlich. Sie sind für die Einhaltung der Gesetzlichkeit und für die Bewirtschaftung des ihnen überantworteten Waldes zuständig (franz. fsc 100% bois issu de forêts bien gérées).