Betriebswirtschaft bezeichnet die wirtschaftlichen Vorgänge in einem Land und wird auch Betriebswirtschaftslehre (kurz: BWL) genannt. Oftmals findet man die Betriebswirtschaft unter dem Namen Ökonomie wieder. Sie basiert auf der Annahme, dass alle Verbrauchsgüter grundsätzlich knapp sind und gewirtschaftet werden muss, d. h, sparsam mit den Ressourcen umzugehen und daraus den größtmöglichen Nutzen zu ziehen. Die Betriebswirtschaftslehre bezieht sich dabei auf einzelne Betriebe und deren interne, wirtschaftliche Vorgänge.

Entscheidungsprozesse

Es soll die Entscheidungsprozesse in den Betrieben unterstützen und/oder beschreiben. Die Betriebswirtschaftslehre lässt sich in mehrere Gebiete einteilen. Es gibt die allgemeine, die spezielle und die funktionale Betriebswirtschaftslehre. Während die allgemeine Form sich auf alle planerischen und organisatorischen Vorgänge branchenübergreifend konzentriert, beschäftigt sich die spezielle Betriebswirtschaftslehre mit den einzelnen Bereichen in branchentypischen Bereichen und widmet sich Abteilungen wie dem Management, der Immobilienwirtschaft und der Verwaltung. Die funktionale Betriebswirtschaftslehre ist unter anderem für die Beschaffung, die Finanzen und das Umweltmanagement verantwortlich.

Aufgaben der Betriebswirtschaftslehre

Die Betriebswirtschaftslehre dient als Steuer- und Kontrollelement der Wirtschaft. Eine Ausbildung im betriebswirtschaftlichen Bereich kann an Fachschulen, Fachhochschulen oder Fachakademien absolviert werden. Das Studium zum Betriebswirt teilt sich dabei meistens in ein 3-Semester-Grundstudium in dem die Grundlagen erlernt werden. Im 4. Semester, dem sogenannten Spezialisierungssemester entscheiden sich Studierende, in welche Richtung sie das Wissen zur Betriebswirtschaft vertiefen möchten. Abhängig davon folgt im 5. Semester ein Praxissemester, in dem Studierende ein Praktikum in einem selbstgewählten Betrieb im Bereich einer betriebswirtschaftlichen Abteilung absolvieren. Das 6. und somit an einer Fachhochschule letzte Semester zum Betriebswirt dient zum Schreiben der Bachelorarbeit und als Abschluss des Studiums. Studierte Betriebswirte erlangen dann einen akademischen Grad und die Bezeichnung Bachelor of Arts in Economics. Mit dem Bachelor-Abschluss sind Studierte qualifiziert ein Masterstudium anzuhängen, welches das Wissen noch mehr vertieft und mit zusätzlichen Promotionssemestern zum Doktor-Grad führt.


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