Bald ist es wieder soweit: in den Haushalten wird weihnachtlich geschmückt und dazu gehört am 24. Dezember bei den allermeisten ein Weihnachtsbaum. Allein in Deutschland werden Jahr für Jahr etwa 28 Millionen davon gekauft. Diese Zahl bezieht sich auf die natürlich gewachsenen, hinzu kommen noch die künstlichen.
Der Brauch
Der Brauch des Weihnachtsbaums ist schon sehr alt, man kann seinen Urprung nicht mehr verfolgen. Der Geschichte nach sollen im Jahre 1419 aber Freiburger Bäcker ihn, wie wir ihn kennen, begründet haben. Sie behängten einen Baum mit verschiedenen Süßigkeiten und Nüssen und am Neujahrstag durften die Kinder ihn schütteln und ihre Beute mit nach Hause nehmen. Die Tradition der roten Kugeln kommt daher, dass früher schöne rote Äpfel an die Bäume gehängt wurden, irgenwann wurden die Äpfel durch schimmernde Kugeln ersetzt. Außerdem erinnert die Farbe Rot an das Blut Christi, die Farbe Grün symbolisiert die Hoffnung.
Baumarten
Bei uns kommen verschiedene Baumarten in Betracht. Die Nordmann – Tanne ist dabei am absatzsärksten, da sie nicht piekst und ihre Nadeln erst spät verliert und dadurch sehr lange schön aussieht. Schließlich bleibt der Baum dem katholischen Glauben nach bis zum Fest der Darstellung des Herrn (2. Februar) stehen, im evangelischen bis zum 6. Januar. Ansonten kommen vor allem andere Tannen und Fichten in Frage.
Das durchschnittliche Alter eines in Frage kommenden Baumes beträgt 8 – 12 Jahre, meist kommen sie aus Baumschulen. Die Hauptanbaugebiete sind vor allem Dänemark, aber auch Schleswig – Holstein und das Sauerland.
Schön ist es zu wissen, dass für jeden gefällten Baum, der als Weihnachtsbaum auf den Markt kommt, zwei bis drei neue gepflanzt werden und somit die Umwelt erhalten bleibt.











